unser star für …

Tja, ich bin ja eigentlich kein wirklicher Castingshow-Fan, aber seit 2010 finde ich das Format, in dem der Teilnehmer am ESC ermittelt wird, tatsächlich sehr interessant. Hier wird niemand niedergemacht, es gibt keine Herz-Schmerz-Geschichten über die Teilnehmer, die Hartz4-Mutter, den drogenabhängigen Vater, der das Geld für die Gesangsstunden des talentierten Kindes versoffen hat &tc &tc …

Nein, hier sind Menschen mit Musik- und Bühnenerfahrung, die einfach singen können und für die es nicht nur darum geht, in’s Fernsehen zu kommen.

Dazu eine Jury, der es eben auch nicht darauf ankommt, möglichst quotenträchtig Teilnehmer fertig zu machen, sondern die kompetent die Qualität der Darbietenden beurteilt. Oder vielmehr beurteilen soll.

Aber: man hat wohl vergessen, Thomas D. zu sagen, dass er auch mal Kritik üben, Hinweise geben darf und nicht alles geil finden, von Allem geflasht sein muss. Hier wird leider etwas zu unkritisch kommentiert – bis auf Raab, der wenigstens ab und zu mal anmerkt, wenn jemand aus der Kandidatentruppe daneben semmelt. Das Ganze ist mir etwas zu harmonisch und es steht eigentlich schon lange fest, dass es auf ein Duell zwischen Coverband-Rampensau Yana Gerke (ja, die mit der Modelschwester / Khedira-LAG) und Roman, dem singenden Mechaniker mit der Bohlen-Vergangenheit, hinausläuft.

Da fehlt mir ein wenig die Spannung, die auch durch die sicherlich geldbringende Blitztabelle nicht wirklich aufkommt.

Nächstes Jahr bitte wieder Raab als Jurychef und bitte lasst die Leute so anrufen, ohne ständig den Zwischenstand vor Augen zu haben.

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